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>>> kleinekulturwerkstatt.de Versuch der Grundentwicklung, durch mein Ideal, zur Idee der kleinen Kulturwerkstatt: Wenn ich heute in die Welt gehe, ist es schwer einen wirklichen Bezug zu bekommen. Man kann zwar schon sagen dass ich heute wie nie zuvor Möglichkeiten habe mich zu befriedigen, auf geistigen und materiellen Gebiete, jedoch die Vorstellung die einem gegeben wurde ist entstanden aus einer einseitigen Anschauung wodurch ich auch erstmal nur in der Lage bin diese Vorstellungen wiederzugeben. So bin ich durch solche einseitigen Anschauungen bestimmt, und alles gesellschaftliche Leben damit auch. Es scheint, als wenn es nicht möglich ist, dass ich mir einen wirklichen Sinn bilden kann, um mich in meiner Handlung in einem wirklichen Zusammenhang zur Menschheit zu sehen. Dies kann daran zu sehen sein, dass viele ja z.B. die Empfindung haben, dass die Arbeit die sie verrichten nichts mit dem gemeinsam hat, was man eigentlich tun will. So ist es in allen Lebensbereichen erkennbar, es wird alles immer abstrakter vom Menschen organisiert, und der Mensch verliert den Bezug dazu. Besonders schlimm zeigt sich dieses in der Bildung des Menschen. Heute hat jedes Kind möglichst schnell das ABC oder 1+1= 2 zu lernen; dass darauf eingegangen wird wodurch das Kind die Sprache und Schrift oder die Mathematik selbst erlebbar bekommt und dann entwickeln kann, ist meistens kein Thema. Das hängt auch damit zusammen, wie die Schule sich immer mehr abstrakt organisiert, vom Menschen weg. Nicht die Menschen selbst kommen in die Lage, wie man zum Beispiel den Unterricht am und durch das Kind gestaltet, sondern dies wird bestimmt durch Vorgaben, die nicht entwickelt sind durch den Lehrer der das Kind unmittelbar erlebt und in einem Zusammenhang sehen kann. So eine Schule ist natürlich die Grundursache für unseren Stillstand in der geistigen Entwicklung. Wir trainieren unseren Intellekt, aber schulen nicht unseren Geist. Wenn man sich heute ansieht wie man mit Kultur umgeht, dann kann man sagen, ich habe damit nichts zu tun. So ist von unserer Kultur übrig geblieben eine unterhaltsame Vorstellung von allen möglichen Vorgängen. Kultur findet im Theater statt, oder in der Staatsoper, ansonsten hat es mit dem Menschen nicht mehr viel am Hut, außer das er sich das vielleicht hin und wieder ansieht und sich manchmal darüber freut. Auch hier kann man sehen was für Auswirkungen es hat, wenn der Staat Kultur inszeniert, und nicht der Mensch selbst danach fragt und es trägt. Der Mensch wird geistig träge. Aus diesen Gewohnheitsvorstellungen wird die Notwendigkeit für mich immer deutlicher, das ich in einem gesellschaftlichen Zusammenhang leben will, wo ich aus einer kultur-tragenden Erfahrung mich entwickle und selbst anfange zu gestalten. Ja, und was heißt das nun, eine kultur-tragende Erfahrung? Es ist ja nicht zu leugnen, das es in unserer Kulturzeit sie gab, die Geister mit den guten Impulsen und Inhalten. Ich denke da beispielsweise an Schiller, Humboldt und Steiner usw. , und wenn ich nicht stehen bleiben will einfach nur vor einer Vorstellung eines Denkmals, dann muss ich anfangen selber zu denken. Die erste Bedingung hierfür wird ein Bildungsraum sein, der frei ist. Er soll nicht abhängig werden, von Bedingungen die nicht durch den Menschen selbst kommen die ihn tragen. Das ist mein Impuls mit der kleinen Kulturwerkstatt, es soll ein Raum werden wo Menschen sich begegnen können. Die kleine Kulturwerkstatt ist der Aufruf einen Raum für bewusstseinsbildende Begegnungen, durch Menschen zu entwickeln. Sie sind herzlich dazu eingeladen, mitzuarbeiten! |